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Glück auf!

Glück auf! Das war wohl der Leitsatz der diesjährigen Projektfahrt der 11. Klassen in die Niederlausitz, auf welcher wir viel über den Braunkohleabbau in der Seenlandschaft erfahren durften.

Begonnen hat der Spaß am Montag, dem 01.Juli 2019. Vor Ort angekommen, ließen wir nur noch den Abend nach dem notwendigen Einkauf ausklingen.

Die ersten Programmpunkte standen am Dienstag auf dem Plan. Zuerst besuchten wir den aktiven Tagebau in Welzow. Das große Gelände erkundeten wir mithilfe des Mannschaftstransportwagens, kurz MTW. Während der informativen Fahrt durften wir mit unserem Gruppenführer an verschiedenen Stellen aussteigen und uns selbst einen Überblick verschaffen. Leider konnten wir nicht die übliche Tour erleben, da Brandgefahr Stufe fünf vorlag, aber trotz dessen haben wir einen guten Überblick erhalten und waren alle sehr beeindruckt, vor allem von der Dimension des Braunkohleabbaus.

Anschließend fuhren wir zum Kraftwerk Schwarze Pumpe, wo die gewonnene Braunkohle in Energie umgewandelt wird. Auch hier wurden wir umhergeführt und durften sogar in die Hallen des Gebäudes. Das Highlight war die Aussichtsplattform in 162m Höhe.

Am nächsten Tag erkundeten wir wortwörtlich die Förderbrücke F60. Vor uns stand das gleiche Modell wie den Tag davor, allerdings nach 15 Monaten in Betrieb umfunktioniert zu einer Besucherattraktion. Die F60 ist 502m lang und fast 80m hoch, also eine echte Herausforderung für Besucher mit Höhenangst. Der letzte Ausflug fand abschießend in den Spreewald statt, wo eine gemütliche Kahnfahrt in das Dorf Lehne auf uns wartete.