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Gäste aus Wolgograd am Gymnasium Bad Salzungen

Gymnasium Bad Salzungen und 38. Mittelschule Wolgograd unterzeichnen Partnerschaftsvertrag

Am 04.10.2019 unterzeichneten die Direktoren des Dr.-Sulzberger-Gymnasiums Bad Salzungen und der 38. Mittelschule mit erweitertem Deutschunterricht Wolgograd im Kurhausrestaurant bei einem  feierlichen Abendessen in Anwesenheit der Schulkonferenz und des Schulfördervereins einen Schulpartnerschaftsvertrag, der einen regelmäßigen Schüleraustausch vorsieht.

Dies war der Höhepunkt eines langen Prozesses der Annäherung beider Schulen. Die russische Sprache hat als zweite Fremdsprache am Gymnasium unserer Stadt eine lange Tradition. Seit ca. 6 Jahren existieren deshalb lockere Beziehungen zur Wolgograder Schule: per E-Mail wurden Unterrichtsergebnisse ausgetauscht, über die sozialen Netzwerke Kontakt gesucht.

Gäste aus Wolgograd am Gymnasium Bad Salzungen

Folgerichtig war nun der Wunsch entstanden, die Verbindungen intensiver zu gestalten, deshalb besuchte die Schulleitung der 38. Wolgograder Mittelschule vom 30.09.2019-04.10.2019 das Dr.-Sulzberger-Gymnasium. Während der Teilnahme an einer Dienstberatung, bei Unterrichtsbesuchen und bei Exkursionen nach Eisenach, Weimar und Erfurt entstanden Vorstellungen zu den Projekten zukünftiger gegenseitiger Schülerbesuche. So wird vom 01.10.2020-08.10.2020 eine Schülergruppe aus Bad Salzungen die geschichtsträchtige Stadt Wolgograd besuchen. Interessierte Eltern und Schüler des Gymnasiums konnten sich mit ihren Gastfamilien in Wolgograd bereits bekannt machen. Die Wolgograder hatten kleine Präsentationen über ihre Schule, ihre Gastgeber und die Stadt vorbereitet.

„Lernen ohne Grenzen“, so das Motto des Partnerschaftsvertrages, der sowohl das Kennenlernen der Schüler, als auch der Kollegen vorsieht. So soll das erste Projekt Einblick in den Geschichtsunterricht der beiden Länder geben und einen Vergleich ermöglichen, wie im Unterricht  der zweite Weltkrieg behandelt wird. Exkursionen zur zentralen Gedenkstätte auf dem Mamai-Hügel, aber auch zum Gefallenenfriedhof Rossashka sollen Teil des Besuches werden.

Die Erstbegegnung in Bad Salzungen, die auch aus Mitteln der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ in Hamburg finanziert wurde, war von Herzlichkeit und Offenheit geprägt. Es fiel allen Kollegen nicht schwer, eine gemeinsame Sprache zu finden, die nicht nur Russisch war. Nun sind Schüler und Lehrer gespannt auf den Besuch in Wolgograd. Unterstützung findet die Schulpartnerschaft auch bei den Stadtvätern von Bad Salzungen.